Fanja, geb. ca. 2018

Update 20.05.2026 – Fanja wartet schon seit über 7 Jahren auf ein Zuhause


Fanja ist eine wahre Kämpferin. In ihrem Leben musste sie bereits viele gesundheitliche Herausforderungen bewältigen und hat dabei bemerkenswerte Stärke gezeigt.

Als Fanja 2019 in der Stadt Fier gefunden wurde, hatte sie einen großen Tumor, der erfolgreich entfernt werden konnte. Anschließend lebte sie auf einer privaten Pflegestelle auf einem Bauernhof, der Hunde für unsere Organisation aufnahm. Dort kam es zu einer schweren Komplikation, bei der sie sehr viel Blut verlor. Dank einer lebensrettenden Bluttransfusion überlebte sie und erholte sich gut.

Danach zog Fanja in Zamiras private Zwingeranlage, wo sie seitdem allein lebt. Mit anderen Hunden ist sie nicht besonders verträglich, weshalb ein Zuhause als Einzelhund am besten zu ihr passen würde.

Fanja läuft sehr gut an der Leine und hört aufmerksam zu. Menschen gegenüber ist sie sehr anhänglich, verspielt und liebt Aufmerksamkeit. Besonders genießt sie Massagen und körperliche Nähe. Sobald sie Vertrauen gefasst hat, zeigt sie ihre fröhliche und verspielte Persönlichkeit.

Wichtig zu wissen ist, dass Fanja es nicht mag, in engen Räumen eingesperrt zu sein oder daran gehindert zu werden, diese zu verlassen. In ihrer Anfangszeit im Shelter gab es einige Situationen, in denen sie ihren Zwinger verlassen wollte und daran gehindert wurde. In diesen Momenten zeigte sie deutliche Stresssignale, indem sie die Zähne zeigte und nach einigen Freiwilligen schnappte. Diese Vorfälle waren nicht schwerwiegend, machten jedoch klar, dass sie sich eingeengt und unwohl fühlte.

Nachdem wir unsere Abläufe angepasst hatten – wir betreten ihren Zwinger nur noch, wenn sie gleichzeitig Zugang zum Auslaufbereich hat – trat dieses Verhalten nicht mehr auf.

Es gab einen weiteren Vorfall bei einem Tierarztbesuch, als sie in eine Transportbox gehoben werden musste. Auf dem Rückweg, als sie bemerkte, dass sie erneut in einen engen Raum gesetzt werden sollte, knurrte sie und zeigte die Zähne. Die Situation wurde ruhig und ohne Eskalation gehandhabt.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich, als eine Freiwillige Stroh in ihre Hundehütte legen wollte, während Fanja noch darin lag. Sie fühlte sich bedrängt und in die Enge getrieben und machte ihr Unwohlsein deutlich, indem sie knurrte und die Zähne zeigte.

Zusätzlich kann Fanja destruktive Verhaltensweisen zeigen, wenn sie frustriert oder unterfordert ist. In solchen Phasen hat sie an ihrer Holzhütte gekaut. Das zeigt, wie wichtig ausreichend Beschäftigung, Bewegung und mentale Auslastung für ihr Wohlbefinden sind.

Fanja kommuniziert sehr klar, wenn sie sich unwohl fühlt oder eingeschränkt wird. Mit respektvollem Umgang, klaren Strukturen, sinnvoller Beschäftigung und ausreichend persönlichem Freiraum ist sie eine stabile, liebevolle und sehr angenehme Begleiterin.

Fanja sucht ein ruhiges und erfahrenes Zuhause als Einzelhund, in dem ihre Grenzen respektiert werden, sie nicht in enge Räume gedrängt wird und ausreichend Aufmerksamkeit sowie Beschäftigung erhält. Im richtigen Umfeld ist sie eine wunderbare, verspielte und menschenbezogene Hündin.

 

Name: Fanja

Rasse: Molossermix

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. ca. 2018

Größe und Gewicht: 60 cm und 35 kg

Im Tierheim seit: 4/2019

Standort: noch Albanien

 

Kontakt: JETA Tier und Mensch

+41 79 717 58 8

+335 69 520 0760

adoption@jetatierundmensch.ch